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    Psychologischer Psychotherapeut und
    Kinder- u. Jugendlichen-Psychotherapeut



 

Wissenschaftliche u. klinisch-praktische Schwerpunkte

1. Experimentelle, handlungs- und prozessbezogene psychometrische Diagnostik sozialer Kooperationsbereitschaft und Lernfähigkeit im frühen Kindesalter- ein standardisiertes genuin innovatives methodisches Paradigma (1976- 2000)


In den letzten drei Jahrzehnten des vergangenen 20. Jahrhunderts wurde durch die einmalige wie ungewöhnliche professionelle Kooperation zwischen der damaligen "Funktionseinheit Kreiskrankenhaus-Kreispoliklinik Bernau" "(FKKB) als DDR-Institution der damaligen medizinischen Grundversorgung und der Karl-Marx-Universität Leipzig dieser genuin neue Ansatz zur psychometrischen Erfassung prosozial-kooperativer Verhaltenskompetenz und sozialer Lernfähigkeit im frühen Schulalter als ein generell neues methodischen Paradigma etabliert.
Auf dieser Basis wurden im Rahmen einer Habilitation vier eigenständige sogenannte experimentaldiagnostische Handlungstests entwickelt, psychometrisch standardisiert und validiert. Eines dieser Testverfahren wurde u.a. vom damaligen "Psychodiagnostischen Zentrum der Humboldt-Universität Berlin" (PdZ) für die Praxis publiziert (1990 b).
Spezielle Inhalte dieses neuen methodischen Paradigmas können der ausgewählten Literatur am Ende dieses Schwerpunktes entnommen werden.
Wissenschaftshistorisch wesentlich ist, dass die Erfassung der "intellektuellen Lernfähigkeit" sensu Jürgen Guthke (Uni Leipzig) schon seit den 70-er Jahren psychodiagnostischer Standard war. Mit diesem neuen Paradigma wurde nun erstmals der Grundgedanke der "Lernfähigkeit" auf den sozial-charakterlichen Bereich der Persönlichkeit im Kindesalter übertragen.
Leider sind nach der "Wiedervereinigung" bis Ende der 90-er Jahre aufgrund umfangreicher bekannter inhaltlicher und struktureller Veränderungen an der Universität Leipzig empirische Arbeiten und Forschungen zu möglichen Weiterentwicklungen dieses innovativen Ansatzes nicht mehr realisierbar gewesen, zumal Wolfram Zimmermann kein angestellter Mitarbeiter, sondern nur extern als Dozent/Psychotherapeut an der Universität tätig war. Er dürfte damit der letzte Zeitzeuge dieses innovativen wie ungewöhnlichen Kooperationsgeschehens zwischen Universität und klinischer Praxis in der Zeit von 1976 - 2002 sein.

Literaturauswahl:
W. Zimmermann: " Prozessdiagnostik prosozial-kooperativer Lernfähigkeit -ein neuer Ansatz der Persönlichkeitsdiagnostik im Kindesalter",Psychologia Universalis,Bd.49, Frankfurt (M.) 1987;
W. Zimmermann: "Psychodiagnostik sozial-kooperativen Verhaltens im Kindesalter", S. Hirzel und Springer-Verlag, Berlin, Heidelberg, New York 1990 a;
W. Zimmermann: "3x3-Spielexperiment mit Musterbau (DDM-Test)- Ein experimentaldiagnostischer Handlungstest zur Erfassung der sozialen Lernfähigkeit im Kindesalter". Psychodiagnostisches Zentrum der Humboldt-Universität Berlin (PdZ), Berlin 1990 b.
W. Zimmermann: "Kooperation der Leipziger Universität mit einem Kreiskrankenhaus- eine ungewöhnliche ´Partnerschaft´ für Medizinische Psychologie und Psychotherapie- In: M. Geyer(Hrsg.): Psychotherapie in Ostdeutschland 1945-1995- Geschichte und Geschichten. Verlag Vandenhoeck & Rupprecht, Göttingen 2011,S.611-614.


2. Psychotherapie und Psychodiagnostik, Medizinische Psychologie, Balintgruppen-Arbeit, Supervision und Psychosomatische Grundversorgung (1976-heute)

Diese Bereiche markieren alle psychotherapeutischen und praktischen Aufgabenfelder insbesondere seit Beginn meiner ambulanten Tätigkeit 1976 in Bernau bis 2018 sowie die auch nach Praxisaufgabe 2018 bis heute wirksamen Aufgabenfelder, die teils schon unter dem Button "Biographisches" aufgeführt wurden: Supervision und Lehrtätigkeit an der "BATAP", Leitung von Balintgruppen für ÄrztInnen und PsychologInnen aller Fachrichtungen, Leitung des jährlichen Balintgruppenleiter-Treffens "Balint + Wandern" , Supervision und Balintgruppenarbeit in Klinikeinrichtungen sowie die Gruppenleitung in dem Curriculum "Psychosomatische Grundversorgung" der Landesärztekammer Brandenburg. Eine kleine Auswahl an auch neueren Publikationen kann Inhalte dieser Arbeitsgebiete verdeutlichen.

Literaturauswahl:
Zimmermann W. : "Psychologische Persönlichkeitstests bei Kindern und Jugendlichen-eine Anleitung für Ärzte und Psychologen", J.A. Barth-/Hüthig-Verlag Leipzig/Heidelberg,1994 ,
Zimmermann, W.: "Kontinuierliche Balintarbeit und Psychotherapiebedarf: Kritische Reflexionen vor Ort .Balint-Journal,3 (10):87-91, 2009,
Zimmermann, W.: "Der ´böse Andere´- psychotherapeutische Aspekte und kritische Thesen zu Gewalt und Aggressivität im Jugend- und Adoleszentenalter- In: Sulz, S.& Th. Bronisch (Hrsg.): Psychotherapie der Aggression- Keine Angst vor Wut. CIP-Medien, München 2010, 228-247,
W. Zimmermann: "Kooperation der Leipziger Universität mit einem Kreiskrankenhaus- eine ungewöhnliche ´Partnerschaft´ für Medizinische Psychologie und Psychotherapie- In: M. Geyer(Hrsg.): Psychotherapie in Ostdeutschland 1945-1995- Geschichte und Geschichten. Verlag Vandenhoeck & Rupprecht, Göttingen 2011, S.611-614.
W. Zimmermann: "Ambulante Psychotherapie im Berliner ´Speckgürtel`- Gesellschaftskritische und historische Analysen nach Jahrzehnten im ´Wandel der Systeme´".Novum-Verlag, Neckenmarkt, Berlin, Frankfurt(Main), Zürich 2012.
W. Zimmermann: "Zum Umgang mit Widerstand in einer kontinuierlich arbeitenden Balintgruppe als ´Spielweise´-kritische Reflexionen nach zwei Jahrzehnten - In:Balint-Journal,20(1),2019, S.79-85.
W. Zimmermann: "Was hält die Balintgruppen-Arbeit im ´Innersten´ zusammen- Gedanken zur emotionalen Attraktivität und zum Gruppenprozess"-In: Balint-Journal,21(1),2020, S.61-67.
W. Zimmermann: "30 Jahre ´Brandenburgische Akademie für Tiefenpsychologie und Analytische Psychotherapie e.V.´( BATAP 1990-2020) - ein Rückblick"- In: Balint-Journal,22(1),2021, S.25-27.



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